Von den Sippungen.

Zwei Reyche, ein Geburtstag! Gladebachen und Möllmianer feyern gemeinsam

 

Was für ein Anlass, was für eine Kulisse! Burg Nibelheim platzte aus allen Mauerfugen. Denn der Rittersaal war zum Bersten gefüllt. Und das nicht nur mit Sassen der beiden Geburtstagsreyche, der Hohen Gladebachum Monachorum (252) und Hohen Möllmia (253). Auch viele Freunde aus näheren und ganz fernen Reychen hatte dieses denkwürdige Fest veranlasst, an die Ufer der Ruhr zu kommen, um zu gratu-lulu-lieren. Und sie taten dies unter ausgewogener Regie der Oberschlaraffen. Denn auch das Oberschlaraffat war ein "bunter Haufen" aus beiden Reychen - und stets gutgelaunt. Insbesondere Junker und Knappen kamen so schon im ersten Sippungsteil aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Im zweiten Teil wurde man der Lobhudelei auf die beiden Schwestern nie überdrüssig. Und die ergossen sich nicht nur in Worten von der Rostra, sondern auch mittels sonderbarster Musikinstrumentarien wie zum Beispiel ein Bläh. Alles würdig zweier Schlaraffenreyche, die wie Zwillinge von nunmehr 93 Jährungen den Geburtskanal des Uhus verließen, um das Licht des Uhu-versums zu erblicken. Einzigartig in Allschlaraffia! Und nicht zuletzt deswegen erging auch der einhellige Entschluss, die Tradition des gemeinsamen Feyerns fortzusetzen - in der kommenden Jährung 159 dann im H.R. Gladebachum Monachorum.

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

Das neue Urs-Gestein der Möllmia: Ritter Nee-wir(r)klich erhält der Urs-Orden

 

Eine Sippungsnummer, fast so perfekt wie die Reychsnummer 253: 2.153! Der richtige Rahmen also, um eines der Aushängeschilder der Hohen Möllmia zu ehren und zu feiern. Und so waren sie gekommen, die Freunde von Nah und Fern, um am 2. des Windmondes a.U. 158 auf Burg Nibelheim Ritter Nee-wir(r)klich ihre Aufwartung zu machen. Nicht zuletzt auch Ritter Klavidoc, der Sprengelfürst höchstpersönlich, ließ es sich nicht nehmen, einen der am meisten Vielgereisten Möllmianer zu gratu-lulu-lieren. Auch die Oberschlaraffen des Reyches konnten gar nicht genug lobende Worte für die "Allzweckwaffe" der Möllmia, ist er doch in der Lage, nahezu jede Würde und jedes Ambt zu bekleiden - vom Zinkenmeister über den Ceremonienmeister und Truchseß bis hin zum Burgvogt und Reychsschatzprüfer. Und all das sogar binnen einer Sippung!

So sparten die Sassen nach der gar feyerlichen Ceremonie auch nicht der hochlobenden Worte für Ritter Nee-wir(r)klich, insonder aber auch für seine Burgfrau, die den Recken in der Burgküche für die Schmuspause ein gar fürtreffliches Liebesmal gezaubert hatte. So verließen alle die Burg satt, trocken, warm und zufrieden. Sicher auch Ritter Nee-wir(r)klich selbst, erhielt er das als erster Sasse im Uhu-versum überhaupt einen Urs-Orden-Bausatz zum Selberbasteln, was ihn als gestandenes Mannsbild, das gerne selbst Hand anlegt, besonders erfreut haben dürfte.

Ritter Mc reggiT (253), OK

Dem Uhu sei Dank! Die neue Winterung naht.

 

Endlich gehen Sommerung und die Sippungsabstinenz zu Ende. Denn sie steht vor der Tür, die Winterung 158/159. Und der Thron des H.R. Möllmia freut sich ganz besonders, die eigenen Sassen wie auch die vielen Freunde im Uhu-versum wieder um sich scharen zu können auf Burg Nibelheim, ist das Mülheimer Schlaraffenreych doch auf Unterstützung und Zuspruch angewiesen.

Zum Einen verlieren sich die eigenen Recken gelegentlich in der Burg, da ihre Anzahl doch recht überschaubar geworden ist. Zum Anderen haben sich auch die Rahmenbedingungen insofern verändert, als dass es ab dieser Winterung Atzung und Labung "von Schlaraffen für Schlaraffen" geben wird, weil der "Eventkeller" sich bis auf Ausnahmen ausschließlich aufs Vermietungsgeschäft konzentrieren wird. Heißt also, es werden ein paar mehr Schlaraffenhände benötigt, um Sorge dafür zu tragen, dass niemand verdurstet oder verhungert. GUT aber dabei: Uhu-finstere Wesen werden in Zukunft nicht mehr durch die Burg spuken und poltern. Denn sie wurden während der Sommerung durch Oberschlaraffen und Vereinsvorstand ausgetrieben.

So zählen wir und freuen uns auf Euch, wenn es am 5. des Lethemondes a.U. 158, um Glock sieben und 30 Glöckchen d.A. heißt: SOMMERUNG ADÈ!

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

Ahallaritt unseres Botschafters, Ehren- und Hertzritters Satirikles (321) - Ein großer Schlaraffe in jeder Hinsicht!

 

Die Schicksalsschläge für unser Nachbarreych Over-Uhu-sia (321) zum Ende der Winterung nehmen kein Ende und treffen auch unser Reych bis ins Mark: Unser viellieber Freund, Ritter Satirikles, hat im Christmond a.U. 158 den einsamen Ritt in die lichten Gefilde Ahallas angetreten. Nach Ritter Bayard verliert das H.R. Over-Uhu-sia eine weitere tragende Säule. Und auch die Hohe Möllmia weiß um die Verdienste dieses außergewöhnlichen Recken um unser schlaraffisches Spiel, war er doch immer ein Garant für geystreiche wie humorvolle Beiträge zur Sippung, wenn er auf Burg Nibelheim weilte, der seine ganze Bandbreite an schlaraffischer Erfahrung aus den verschiedensten Ämbtern und Würden einzubringen wußte, ohne dabei auch gerade junge Sassen einzuschüchtern. Im Gegenteil: Gerade der Junker- und Knappentafel unseres Reyches war er ein besonderer Mentor und vermittelte ihren Ansassen schlaraffischen Witz und Schliff, wenn er sein Deputat von ihr entgegennahm und ihr in spontan gefechsten Worten eindrucksvoll Dank aussprach.

So hinterlässt er eine Lücke, die letztlich nur mit der Erinnerung an ihn zu füllen sein wird, ohne sie wirklich schließen zu können. Unser Mitgefühl gilt somit auch seinen Lieben. Denn mit ihm geht nicht nur ein großartiger Schlaraffe, sondern vor allem auch ein einfühlsamer Mensch, der seiner Familie fehlen wird. Uhu-hertzlichen Dank Euch, Ritter Satirikles!

Ritter Mc reggiT (253), OK