Von den Sippungen.

Uhu-versale Musici geben sich zur Uhu-Künstler-Sippung die Ehre auf Burg Nibelheim 

 

Zwar ist das Ringen verschiedener Sassen, ob es denn nun die 39. oder aber gar die 40. Sippung unter dem Thema "Uhu-Künstlker zu Gast in der Möllmia" war, immer noch nicht abgeschlossen. Ohne Zweifel war es aber eine denkwürdige UKG-Sippung. Denn erstmalig in ihrer Geschichte war sie nicht nur den Schlaraffen vorbehalten, sondern auch deren Tross zugänglich. Und insonder die Burgfrauen, die ins stattlicher Zahl anwesend waren, hatten ihre helle Freude an den hochkarätigen Darbietungen der Musici aus den verschiedenen Teilen des Uhu-versums.

Nur die widrigen äußeren Umstände hatten ein Bersten der Festburg verhindern können. Während der Kurator, Ritter Silva, gekonnt wie eh und je durch das abwechslungsreiche Programm vom Klassischen übers Traditionelle bis hin  zur Moderne führte, fieberten einige der aktiven Recken schon den heißbegehrten Tituln entgegen, die Ritter Silva zum Abschluss der Sippung unter ehrfürchtiger Anerkennung des OK der Hohen Möllmia verleihen konnte. Und so freuten sich diesmal die Ritter Zer-t-fix (253), Eau-Therm (373), Drummi (257) und Ysireider (252) über ihre Urkunden, welche sie nunmehr als Amicus Artis, Amicus Artis Magnus oder gar Amicus Artis par Furioso auf Nibelheim (bis dato nur zwölf im gesamten Uhu-versum ...) ausweisen.

Ritter Mc reggiT (253), OK

12. Freundschaftssippung: Die Reyche des Sprengels 3 feiern sich und ihre Sprengelfürsten von damals und heute

 

 Unter der Funktion der Hohen Möllmia schloss sich am 24. im Hornung a.U. 159 der Zyklus. Als letztes der zwölf Reyche des Sprengels 3 hatten die Möllmia-Sassen die Ehre, die Freundschaftssippung auszurichten. Und insgesamt 25 Reyche waren der Einladung gefolgt, sodass ein gar buntes Treiben in der Burg seinen Lauf nahm.

Noch im ersten Teil der Sippung zollten die Recken dem ehemaligen Sprengelfürsten, Ritter Don Attacko (166), Anerkennung und Dankbarkeit für sein Wirken, indem er vom amtierenden Sprengelfürsten, Ritter Klavidoc (177), die Urkunde erhielt, die ihn auf immerdar als Ehrenvorsitzenden des Sprengels ausweist. Anwesende Ritter, Junker und Knappen wie auch der fungierende Oberschlaraffe, Ritter Grotesk (253), wurden der Lobhudeleien für ihn, der auch Ehrenritter der Möllmia ist, nicht überdrüssig.

Im zweiten Teil mit Ritter Mc reggiT (253) in Funktion eröffnete sich den vielen Sassen dann ein abwechslungsreiches Gemisch aus musikalischen und geistreichen Fechsungen. Ritter wie Knappen und Junker wurden nicht müde, die Burg mit schlaraffischem Leben zu füllen. Und so kam auch der Güldene Ball kaum zur Ruhe und flog mit Leichtigkeit durch die Reihen der Schlaraffen, stets schlagfertig weitergereicht.

Es ist Ritter Klavidoc, der diese Freundschaftssippung einst auslobte, wie dem H.R. Truymannia (177), das seither ihre stolze Sigiburg bereithält, zu verdanken, dass so ein Glanzlicht schlaraffischer Tradition im Sprengel entstanden ist. In der kommenden Jahrung, am 23. des Hornungs a.U. 160, wird der zweite Zyklus jedenfalls beginnen, dann unter der Funktion des H.R. Bochumensis (166)

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

Junge Esel wetteifern auf Burg Nibelheim! Turney der Junker und Knappen ums Hammelglöckchen

 

Knisternde Stimmung vor Sippungsbeginn. Dann reyten sie ein, die Gladiatoren des heutigen Abends! Nur die ambitioniertesten Ansassen der Junkertafeln der H.R. Asciburgia, Elberfeldensis und Truymannia waren zum Turney der Junker und Knappen ums Hammelglöckchen in die Gauen der Möllmia gereist, um sich in ihrer Größe zu messen. Und sie beeindruckten die Ritterschaft, teils auch ihre mitgereisten Junkermeister. Mit Eifer und Inbrunst berichteten sie blumig bis brutal von den größten Eseleien, die einem so widerfahren können. Auch den Oberschlaraffen wich teils die Farbe aus den Gesichtern, hatten selbst sie ob all ihrer Erfahrung und Erleuchtung so etwas noch nicht erlebt ... Dem Uhu sein Dank!

Dann stellten sich die verausgabten Junker und Knappen dem Votum der Ritterschaft. Und die rangen ums Urteil, während der Junkermeister der Möllmia seine Schutzbefohlenen in der Vorburg behütete. Letztlich war es zwar der Junker Hans aus dem H.R. Elberfeldensis, der unter aufopfernden Einsatz das Hammelglöckchen der Möllmia errang. Einig waren sich jedoch alle - Ritter wie Junker und Knappen -, dass es ein Abend der Sieger war. Denn alle hatten gewonnen - an Freundschaft, an Erkenntnissen, an Erfahrungen und an Freude am schlaraffischen Spiel. Auf ein Neues also in der kommenden Jahrung, wenn es für Junker Hans darum gehen wird, das Hammelglöckchen zu verteidigen, so er sich dann überhaupt noch im Junkerstand befindet ...

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

Im Dunstkreis der neuen Jahrung! Ehe Neujahr und Feuerzangenbowle in der Möllmia

 

Es ist gute Tradition in Schlaraffia, die neue Jährung gebührend zu begrüßen. So auch im Hohen Reyche Möllmia. Am 04. im Eismond a.U. 159 hatte sie deshalb Recken und Tross zur traditionellen Feuerzangenbowle geladen. Und es folgten dieser Ladung gar viele. Insbesondere die anwesenden Burgfrauen und -maiden verzückten den Raugraf bis aufs Äußerste. Ja, es drohte gar gänzlicher Kontrollverlust! Die Herausforderung: Der sich in der Burg schnell verbreitende Feuerzangenbowlendunst dämpfte die Erleuchtung bis auf ein Minimum. So waren es letztlich die munter fechsenden Weiblichkeiten, die das schlaraffische Spiel in seinen Regelgrenzen hielten. Ob musikalisch, wortgewannt oder kreativ, sie sorgten für einen kurzweiligen und gesprächigen Sippungsabend auf Burg Nibelheim, der Uhu-beschwingt ausklang und alle fröhlich beseelt wieder gen der eigenen Heymburg reyten ließ. Kann nicht immer Feuerzangenbowle sein ...?

Ritter Mc reggiT (253), OK