Von den Sippungen.

Möllmianer suchen und finden Ostereier im H.R. Hagena

 

Sie ist ein Mythos, die legendäre Ostereiersippung der drei westfälischen Donnerstagsreyche Hagena, Im Vest und Mimegarda. Nur besonders cholesterinresistente, zumindest aber -tolerante Recken überstehen dieses ovalente Gelage, in dieser Jahrung abgehalten in der Stahlburg der Hagena. Man muss wissen, dass gerade diese besondere Sippung einer der wesentlichen Gründe war, weswegen die Möllmia vom Freitags- zum Donnerstagsreych mutierte, ihren Uhu-Tag also vom Freitag auf den Donnerstag verlegte. Beharrlich biederte sie sich dem elitären Kreise immer wieder an, zuletzt auch in der vergangenen Jahrung im H.R. Mimegarda. Zumindest wurde seit jener Zeyt in Erwägung gezogen, diesen erlauchten Bund der Möllmia zugänglich zu machen.

In dieser Winterung war es dann endlich so weit. Der innigste Wunsch der Möllmia-Sassen ging in Erfüllung! Ihr Reych wurde in den Kreis der Ostereiersippungsreyche gar feyerlich aufgenommen - und erhielten zu ihrer Aufnahme ein fürstliches, handgefechstes Deputat aus den Händen der Hagena-Sassen. Doch der Ehre nicht genug! Schon in der kommenden Winterung darf die Hohe Möllmia dieses Hochfest schlaraffischer Spielkunst in ihrer Festburg ausrichten - am 09. im Ostermond a.U. 161. Dann heißt es also: "Rumeiern auf Burg Nibelheim!"

Ritter Mc reggiT (253), OK

Genussreych - Uhu-Künstler zu Gast in der Möllmia 

 

Schlaraffen sind ein musikalisches Völkchen! Das zeigte sich auch wieder auf der Traditionssippung "Uhu-Künstler zu Gast in der Möllmia" am 08. im Lenzmond a.U. 160. Aus allen Ecken des Uhu-versums waren sie herangeeilt, um Clavicimbel, Minneholz und Co. gar meisterlich zu spielen, teils auch um stimmgewaltige Sassen in ihrem fürtrefflichen Gesang zu untermalen. Der Kurator Ritter Silva hatte so alle Hände voll zu tun, stand der doch erstmalig unter besonderer Beobachtung. Denn zum allerersten Mal hatten die Schlaraffen der Möllmia auch den Tross der Sassen Uhu-hertzlich zu dieser Festsippung eingeladen. Und es folgten derer viele Burgfrauen und -Wonnen, um zu sehen, was ihre Knappen, Junker und Ritter so außerhalb der Heymburg so schlaraffisch treiben.

Am Ende wurden dann nach altem Brauch und gemäß dem Regelwerk wieder die Recken geehrt, die sich besonders für diese Sippung und um das Reych Möllmia verdient gemacht hatten. Die Tituln "Amicus Artis", "Amicus Artis Magnus" und "Amicus Artis par Furioso auf Nibelheim" wurden vom Kurator unter großem Handgeklapper aller Anwesenden, insünder des Oberschlaraffen der Kunst an die Freunde verliehen. 

Ritter Mc reggiT (253), OK

Freundschaftssippung im Sprengel 3: Schlaraffen celebrieren ihre Ideale

 

Es ist schon etwas Einmaliges, was Ritter Klavidoc, amtierender Sprengelfürst, dem Sprengel 3 des Landesverbands Deutschland der Schlaraffia da seinerzeit geschenkt hat, als er die erste Freundschaftssippung auslobte. Zum 13. Male trafen sich nun die westfälischen Schlaraffenreyche unter der Funktion der Hohen Bochumensis in der Sigiburg der Truymannen, um einen äußerst kurzweiligen Abend ganz im Zeichen des schlaraffischen Spiels zu verleben. Von Geistreich bis Frivol, von Hintergründig bis Oberflächlich, von Versvoll bis Melodisch - für jeden schlaraffischen Appetit war etwas dabei. So hatte es nach dieser Sippung keiner satt, sondern fühlte sich wohlgenährt, bestärkt in der Entscheidung, allzeyt Schlaraffe zu bleiben, wie es der abschließende Schlaraffenschwur gar feyerlich unterstrich.

Ritter Mc reggiT (253), OK

"Ehe Neujahr!" Die Möllmia schürt das Feuer für die neue Jahrung.

 

Burg Nibelheim ist bis fast auf den letzten Sesshaften gefüllt. Erwartungsschwanger vollzieht der Fungierende den ersten Teil der Sippung, der ja eher den Formalien frönt, zügig, aber durchaus humorvoll. In der anschließenden Schmuspause macht sich die Sassenschaft nebst ihres Trosses mit Chili scharf für den zweiten Teil, der mit einem kurzen Vorspiel der fungierenden Herrlichkeit beginnt. Einziges Ziel: den Rauhgrafen ins Spiel zu bringen. Und so geht die Funktion auf Ritter Nee-wir(r)klich über, der sodann Ritter Kaoti-kus instruiert, das Feuer zu zünden. Und schon ist die Burg zunächst in das mystische Licht der traditionellen Feuerzangenbowle, später auch in den berauschenden Dunst jenes köstlichen Trunks taucht. Das Laben ebenselbigem tut sein Übriges hinzu. Und schon hat der Rauhgraf seine liebe Not, die vielen fechsungsstrebenden Recken geordnet zur Rostra zu lassen. In Tiraden ergießen sie dann von dort aus ihre geistigen Fehl- und Entzündungen über das teils nur noch physisch anwesende Schlaraffenvolk. Leidglich eine einsame J..., Burgfrau hält die aufrührige Junker- und Knappentafel noch irgendwie im Zaum. Der Junkermeister selbst ergeht sich der Jagd nach dem feurigem Gebräu, nein: er fechst es sich gar selbst!

Wie die Sippung zu Ende ging, vermag jetzo niemand mehr so recht zu sagen. Auch die Mutter der Hohen Möllmia, das H.R. Dusseldorpia (54), die ungemein viele ihrer Sassen zum Tochterreych entsannt hatte, konnte ihren Züchtigungsauftrag nur minder erfüllen. Jedoch besteht inzwischen ernüchternde Gewissheit bei allen Mitsippenden, dass sie beendet wurde. Wie überaus schade! Wie gut ist es da zu wissen, dass es auch zu Beginn der kommenden Jahrung wieder ein fulminantes "Ehe Neujahr" mit Feuerzangenbowle in der Möllmia geben wird ... Dem Uhu sei Dank! 

Ritter Mc reggiT (253), OK