Von den Sippungen.

Gladebachum Monachorum und Möllmia - Zwillingsschwestern feiern 188 Jahre Schlaraffenspiel

 

Zusammen sind sie damit also älter als das Schlaraffenspiel selbst ... Verrückt! Umso entrückter ging es denn auch bei der Gemeinschaftssippung beider Reyche anlässlich ihrer Geburtstagsfeyer auf der Geroburg der Gladebachen zu. So wurde schlaraffisch vorgerechnet, dass 94+94=8 ist und dass sich das im Grundsatz auch nicht ändert, wenn beide Reyche 95 werden.

Auch existentielle Fragen wurde aufgeworfen und teilbeantwortet: Wie können Zwillingsschwestern von unterschiedlichen Müttern entstammen - die Gladebachum Monachorum (252) vom H.R. Crefeldensis (191), die Möllmia (253) von der Hohen Dusseldorpia (54)? Gebärt der Uhu als Schirmer der Schlaraffia seine Reyche lebend oder im Ei? Warum sind Mütter selbst in Schlaraffia überhaupt weiblich? Und beschränkt sich das Schlaraffe-Sein wirklich nur aufs Sippen? All diesen Fragen konnten die anwesenden Recken dank der abwechslungsreichen Funktion der Oberschlaraffen beider Reyche sehr kurzweilig nachgehen, ohne sie - dem Uhu sei Dank - wirklich beantworten zu können. Insbesondere den Knappen und Junkern, selbst sehr eifrig auf der Rostra, mag das Ansporn genug sein, sich auf die nächste Geburtstagssippung beider Reyche im kommenden Christmond a.U 160 auf Burg Nibelheim im H.R. Möllmia zu freuen. Und wer es von Ihnen nicht erwarten kann, kann sich der Herausforderung bereits am 24. im Eismond a.U. 160 stellen, wenn die Möllmia alle Junker und Knappen des Uhu-versums zum Turney ums Hammelglöckchen einlädt. Hier siegt, wer die Sassen mit der größten EIGENEN Eselei beeindruckt.

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

Die erste DOM-Sippung am 30.10. a.U. 159: Denkwürdig, historisch ... und einfach schön!

 

Bunt war sie in jeder Hinsicht, die erste DOM-Sippung der drei Nachbarreyche Duisbargum, Over-uhu-sia und Möllmia. Denn nicht nur Sassen aus dieses drei Schlaraffenreychen weilten zu diesem Zwecke auf der stolzen Burg Rheintrutz der Duisbargen. Auch Recken anderer Reyche waren neugierig herbeigeilt, um teilzuhaben an der innigen Freundschaft, welche diese drei Ruhrreyche miteinander verbindet.

Schon im ersten Teil der Sippung ging es sehr familiär und heimelig zu, obgleich hier das spiegel- und ceremonialgerechte Sippung selbstverständlich nicht drinter litt. Im zweiten Teil nach einer atzungs- und labungsreichen Schmuspause flog der güldene Ball dann in hohen und weiten Bögen durch die Burg und wollte gar nicht mehr aufhören, seine Bahnen zu ziehen. So war es auch den Oberschlaraffen des H.R. Duisbargum ein Leichtes, die Funktion auszuüben.

Dem Uhu wird das Herz aufgegangen sein an jenem Abend. Und er freut sich sicher gleichermaßen wie die Erst-DOMinatoren auf eine Fortsetzung, wenn die zweite DOM-Sippung in der kommenden Winterung im schönen Reyche Over-uhu-sia stattfinden wird.

Ritter Mc reggiT (253), OK

 

ErbO-Ehrung: Ritter Prontofex schreibt Möllmia-Geschichte 

 

Zehn Jahrungen Oberschlaraffe! Was für eine schlaraffische Leistung! Und das in einem "schrägen" Reych wie der Möllmia.

Doch in Ritter Prontofex schlummerte schon ein Vorzeige-Schlaraffe noch bevor er überhaupt wusste, dass es Schlaraffia gibt. Und auch seine Eignung zum Oberschlaraffen zeigte er schon, bevor er zum Ritter geschlagen wurde. Denn schon in der Winterung 143/144 fungierte er im Rahmen einer denkwürdigen Junker- und Knappen-Sippung im fiktiven Reych Handschuhrei und schlug die anwesenden Sassen in seinen Bann. So ließ man ihn nach seinem Ritterschlag auch nicht lange ungenutzt an der Rittertafel weilen. Schon in der Winterung 148/149 wählten ihn die Recken des Reyches als Oberschlaraffen des Innern auf den Hohen Thron der Möllmia. In dieser Funktion dient er nun seit mehr als zehn Jahrungen dem schlaraffischen Spiel auf Burg Nibelheim.

Sonnenklar, dass die Möllmia und ihre Freunde ihn auf der 2.178. Sippung am 18. im Lethemond a.U. 159 mit der Ehrung zum ErbO bedachte. Ein fulminantes Fest mit aufschlussreichen wie heiteren Rückblicken in seine Historie wie auch in die Zukunft des Reychs. Auf dass Ritter Prontofex noch lange Freude am schlaraffischen Spiel findet und die Möllmia mit seiner Funktion beglückt!

Ritter Mc reggiT (253), OK

"Der Berg ruft!" Die Möllmia kommt.

 

Die Sommerung gilt für den einen oder anderen Schlaraffen als Uhu-finstere Zeyt. Nicht so für die Möllmianer, die neben ihren regelmäßigen Kristallinen von Mai bis September auch gerne mal einen Ausritt mit Tross in der sippungsfreien Periode wagen. Jüngst war die Ausstellung "Der Berg ruft!" im Gasometer Oberhausen das Ziel der Mülheimer Schlaraffen. Knapp 20 Sassen, Burgfrauen und Gäste fanden sich in einem der spannendsten und beeindruckendsten Ausstellungsräume der Welt ein, um unter sicherer Führung einer frankophilen Dame durch die verschiedenen Exponate geleitet zu werden. Abgerundet durch den Besuch der Aussichtsplattform auf dem knapp 120 Meter hohen Dach einen "Rundflug" über das überdimensionale Modell des Matterhorns unter der Kuppel des Gasometers verbrachten so alle einen äußerst kurzweiligen Tag in den Gauen des Nachbarreychs Over-uhu-sia (321).

So geht es für die Sassen der Möllmia schlaraffisch gut erholt in die neue Winterung 159/160, die mit der Sippung am 04. im Lethemond a.U. 159 (04.10.2018) auf Burg Nibelheim beginnt. Thema: "Sommerung adé!" Wie auch sonst. Denn alle platzen schon vor schlaraffischem Datendrang.

Ritter Mc reggiT (253), OK